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Bin ich verrückt nach dir, oder du verrückt nach mir ? kocham na zawsze !

  • »Headhunter« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 16. Februar 2016, 18:15

Edelmetalle gegen den Absturz?

Hallo :)

Ich wollte mit euch, mal wieder, über Politik diskutieren :D


Um auf das ursprüngliche Thema "Edelmetalle gegen den Absturz?" zu kommen, werde ich einige Themen zuerst beschreiben.

  • Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, soll das Bargeld in Deutschland auf 5.000€ begrenzt werden.
Warum soll es begrenzt werden?
Unsere Regierung will damit Terrorismus und illegale Machenschaften schwieriger gestalten. Andere Länder wie z.B. Frankreich, Italien und Spanien haben schon Bargeld Begrenzungen (deutlich unter 5.000€). Die Mafia in Italien stört es wenig, die Terroristen in Frankreich ebenso wenig. Die heutigen illegalen Machenschaften (Bestechung, Waffenkäufe etc) werden heutzutage entweder durch Sachwerte, Bargeld (und dann durch legale Firmen gewaschen), anonyme Geldalternativen wie Bitcoin oder spätere Jobaussichten gegünstigt. Ergo ist dieser Grund, Terrorismus Bekämpfung oder illegale Geschäfte, obsolet.
Was ist der Hintergrund? Da kommen wir zum nächsten Punkt.

  • Finanzsystem am Abgrund, Negativzinsen auch für die Bevölkerung?

Das globale Finanzsystem überlebt derzeit nur, weil die Notenbanken die Märkte mit Billionen von virtuellem Geld fluten. Wer sich einmal mit dem Prinzip des System beschäftigt hat weiß: Das System kann in dieser Art nicht funktionieren.

Um auf das Problem dieses Systems einzugehen, ein kleines Beispiel:




Wie ihr seht, selbst nur mit einem normalen Zins, wird die Geldmenge vergrößert, also muss Geld "gedruckt" werden. Mit Zinseszins, werden Zinsen auf die Zinsen berechnet. Das mag im kleinen Geldbetrag nicht auffallen, aber unsere Staaten verschulden sich in Milliarden Geldbeträgen!
Würde man nun 1 Milliarde Euro auf 20 Jahre leihen, mit einem Zinssatz von 0,5% und einer Zinsperiode von "vierteljährlich", ergibt sich nach 20 Jahren eine Verschuldung von 1,103 Milliarden Euro. Ergo müssen 103 Millionen Euro mehr zurückgezahlt werden. Zinseszins hat eine exponentielle Steigung, Zinsen nicht!




Diese Grafik verdeutlicht dieses Problem: Mit aufgenommenen Schulden, muss die Geldmenge steigen aufgrund des Zinses.
Es befinden sich 10 Personen auf der Welt, die 10 Stück Geld bekommen, zu einem Zinssatz von 10%. Am Ende der Laufzeit müssen also 110 Stück Geld zurückbezahlt werden, obwohl es nur 100 gibt! Woher?
Eine Person muss alles verlieren, damit die restlichen 9 ihre Zinsen bezahlen können.
Was ist mit dem 10ten?

Ich hoffe ihr versteht die Problematik an dem einfachen Beispiel: Es muss immer mehr Geld gedruckt werden, um die Zinsen zu bedienen.

Doch worauf will ich hinaus?

Die Zentralbanken (EU, USA, China, Japan etc) fluten die Märkte mit billigem Geld, weil die Wirtschaft nicht wächst. Leider klappt auch dieses Werkzeug der Zentralbank nicht mehr.
Es gibt derzeit (ohne wirklichen Geschichtlichen Erfahrungen!!!) ganz vorsichtig für Banken Negativzinsen, wenn sie ihr Geld lagern.

Negativzinsen sind dafür da, um Geld aus dem System zu bekommen. Und andererseits um die Banken anzuregen, das Geld zu verleihen.

An diesem Punkt stoppe ich, da dieses Thema sehr sehr komplex ist und ich auch keine 10 Seiten schreiben will im ersten Post ;) Ich denke ihr werdet die Problematik verstehen.

  • Was hat die Begrenzung von Bargeld mit dem Finanzsystem zu tun?

Aufgrund der Tatsache, dass das System gerade nur provisorisch am Leben gehalten wird durch das billige Geld, sind die Überlegungen groß, wie man das System (wovon nur einige wenige profitieren) am "besten" Abstürzen kann, damit die Reichen nichts verlieren.
Der einfache Bürger geht Arbeiten, zahlt seine Steuern, hat einige Tausend Euro auf seinem Konto, hat einen Kredit für die Wohnung/das Haus. Nun der erste Schritt: Bargeld Begrenzung auf 5.000€.
Was ist der nächste Schritt? Bargeldverbot! Alles nur noch digital per EC/CC.
Was resultiert daraus? Es können beliebig Negativzinsen für Privatbürger eingeführt werden. Ergo wird entweder das Geld im Konsum verprasst oder das Geld wird aus dem System "genommen". Die 1% der Welt horten ihr Geld nämlich nicht auf der Bank! Die sind strategisch angelegt in Sachwerte.

Nun zu meiner ursprünglichen Frage:

Edelmetalle gegen den Absturz?

2016 sind schon viele Aktien um 20% gefallen, die Banken (besonders die Deutsche Bank, wo Politiker und Bankvorstände beteuern mussten, dass die Bank nicht vor der Pleite steht!!!! --> Ergo ist es kurz vor 12 bei der Deutschen Bank ;) ) weltweit haben immens an Aktienwerte verloren.

Gold chart:
Silber chart:



Wie ihr seht, ist Gold stetig am steigen und hatte geschichtlich gesehen, immer einen hohen Wert!
Silber scheint mir etwas unterbewertet zu sein.

Was denkt ihr? Wenn der Finanzcrash kommt, steht man sich besser mit Edelmetallen wie Gold und Silber? Habt ihr andere Anlagen?

Bin gespannt :)
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Mittwoch, 17. Februar 2016, 07:14

Die Zinsezins-Geschichte ist ja soweit jedem bekannt, der sich schon mal ganz grob im Dunstkreis der BWL/VWL bewegt hat - Davon abgesehen fehlen mir aber irgendwie handfeste Quellen und Belege dafür, dass das System eines Tages "crashen" wird (außer eben die Annahme, dass das System eines Tages so stark aus dem Gleichgewicht gerät, dass es nicht mehr funktioniert).

Zudem hätte ich gerne eine Quelle bzw. einen Beleg für die Behauptung über den Zweck der Bargeldbegrenzung (abseits davon, dass es deine Theorie ist.)

Ich halte deswegen aber nichts von solchen "Shit hits the fan"-Szenarien, weil dabei ausnahmslos jeder verliert. Du vergisst bei deinem Szenario, dass es eine entscheidende Variable gibt, von der absolut niemand möchte, dass sie zurückgeht: Die Kaufkraft bzw. der Konsum der breiten Bevölkerung.
Wann immer diese Kaufkraft und damit der Konsum rückgängig sind, verlieren alle, auch diejenigen, die in irgendwelche Sachwerte investiert haben, denn wenn Geld nichts mehr wert ist, dann denken sich diejenigen, die in Sachwerte investiert haben zwar, dass sie auf der sicheren Seite stehen, aber Sachwerte bringen niemandem von heute auf morgen Essen auf den Tisch.

Ergo: Wenn die breite Masse der Menschen kein Geld mehr hat oder ausgeben kann/will, dann tut das auch den ganz großen und Reichen weh, weil sie mit den Menschen kein Geld mehr verdienen.
Zudem würden eine Menge "Blasen" platzen und dann schmieren immer als aller erstes Banken ab (siehe Lehman Brothers 2008 etc.)


Im Übrigen hat mMn. jedes System (und auch jedes Wirtschaftssystem) ein Ablaufdatum und seine Schwächen, stellt sich das alte System als zunehmend unpassend heraus, wird ein neues System adaptiert, das war auch in der Vergangenheit stets so.
Virtuelle Zahlen sind darüber hinaus auch nur virtuell - Bevor gewisse Staaten vor dem Absturz stehen, kann man also auch davon ausgehen, dass mittels politischen Systemen Maßnahmen getroffen werden um genau das zu verhindern.
Die USA würde eher alle Banken verstaatlichen und im Nirvana verschwinden lassen und alle Schulden streichen als einen Absturz zuzulassen, davon würde ich jeder Zeit ausgehen. ;)

Gesetze lassen sich ändern und solange alles mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen ist, brauchen wir nicht mal irgendwas an unserem politischen System zu ändern um das zu bewirken, ich zitiere da mal §73 Abs.1 Nr. 4 GG "Der Bund hat die ausschließliche Gesetzgebung über (...) 4. das Währungs-, Geld- und Münzwesen, Maße und Gewichte sowie die Zeitbestimmung;"

Mit anderen Worten: Wenn die Bundesregierung morgen die Gesetze ändert und sagt, dass es nicht mehr 24 Stunden am Tag gibt sondern 91 Liter pro Kilometer und wir nicht mehr in Geld sondern in Plüschhasen rechnen, dann ist das eben so.

Das macht defacto natürlich auch das ganze Thema "Aktienmarkt" zu dem virtuellen Gegenstand, der er ist.
Würde Deutschland sich komplett isolieren und seine Gesetzgebung ändern, könnte man den Aktienmarkt auch einfach komplett abschaffen und jeden Anspruch auf die ganzen virtuellen Gelder eliminieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yacko« (17. Februar 2016, 07:14)


Fledermaus

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Mittwoch, 17. Februar 2016, 11:10

Hier Yacko:
Geld und Gesellschaft: Interdisziplinäre Perspektiven: Amazon.de: Paul Kellermann: Bücher
Soziologie des Geldes: Grundlegende und zeithistorische Einsichten essentials: Amazon.de: Paul Kellermann: Bücher

Das ist ein Buch (ja ich weiß es sind zwei :D), das sich mit dem Thema Geld befasst. Ich habe mit dem netten Herrn sogar schon persönlich geplaudert und ausgetauscht. Falls gewünscht führ ich gerne einige Sachen an, die er so geschildert hat. Wirklich äußerst interessant. Er ging damals z.b. darauf ein wieso das Geld immer mehr an Wert verliert bzw. auch einmal wie man z.b. Griechenland wieder eine starke Währung verpassen könnte (das geht nicht einfach so: da neue Währung - aber du studierst BWL , da kennst du dich auch mit aus).

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Yacko (17.02.2016)

the bebikater

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Mittwoch, 17. Februar 2016, 11:21

Ich habe für mich seit knapp einem halben Jahr darüber nachgedacht mal etwas Geld umzuwandeln. Sei es in Gold, Silber - oder was viele komplett vergessen, Diamanten - die sind nämlich gut dabei.



Diese ganze Zinsgeschichte (...wenn Jesus damals 1cent angelegt hätte dann...) und dass es unser Geld eigentlich gar nicht gibt sondern nur mit Schulden gehandelt wird ist sicherlich ein Punkt. Auf meinem Konto habe ich kein Geld, nein, die Bank sagt mir nur wie viel Geld sie mir schuldet. Und dass, sollten alle ihre Einlagen auf einmal haben wollen, dies nicht möglich ist, ist ja auch jedem bewusst.

Aber ich weiß jetzt nicht ganz wie das Thema verlaufen soll. Diese Anlagen für sich, privater Natur, oder aber eine Währungsumstellung weg von virtuellen Gütern, wie es Yacko gedeutet hat? Letzteres ist unmöglich denke ich, das ist einfach schon Ein- und Verkaufstechnisch bei den benötigten Rohstoffen irgendwie unmöglich und so viele Rohstoffe haben wir gar nicht, dass eine Werteverschiebung stattfinden müsse und. Naja nein^^ aber so war das Thema ja glaube ich auch nicht gemeint?



Chinas Wachstum. Das ist weg. China braucht weniger Öl, weniger Rohstoffe, weniger seltene Erden. Die Folge? Die Kurse und Preise fallen. Aber Gold ist dieses Jahr gestiegen? Frag mich der Geier warum :phat: und das ist genau der Punkt den ich zum kotzen finde: Rohstoffe sind nicht mehr so sicher wie gedacht. Denn sie sind ähnlich spekulativ wie Deutsche Bank Anleihen :)
Obama hat gehustet, hach ja die Märkte die Märkte, deshalb ist alles den Bach runter. Merkel hat gefurzt hach ja die Märkte die Märkte, alles jubiliert und Griechenland ist gerettet. Ich finde es ist alles so undurchsichtig geworden und bin der Meinung man benötigt etwas von Dauer.
Klar das kann Gold, Silber, Diamant sein. Aber was wenn...

Ich denke sein eigenes Geld am sichersten anzulegen ist momentan Land und Haus. Egal wann, egal wie. Menschen müssen wohnen. Menschen müssen auch essen. Wieso nicht einen Acker kaufen und verpachten? Ich denke also Besitz, welcher stets einen Wert haben wird weil er immer benötigt wird, ist der Beständigste.

Und jetzt stehe ich gerade vor der Wahl was ich mache.. Weiter monatlich Geld beiseite packen und hoffen dass es seinen Wert behält, es in etwas wiederverkäufliches Umsetzen oder mit Besitz anzueignen. Denn alles hat vor und Nachteile und wie man sich am Ende entscheidet ist wieder eins: Spekulation. Finanzmärkte, Immobilenmärkte, Rohstoffmärkte, Handelsmärkte, Supermärkte.. Die Märkte die Märkte. Für mich das bessere Unwort des... Jahrzehnts vielleicht.


Was ich momentan für Anlagen habe? Ich habe ein GiroKonto, ein XtraKonto und eins für VermögenswirksameLeistungen. Das wars.
Noch eine Sorge die ich habe: Schön den 1Karäter Diamanten kaufen für momentan fast schlappe 9000€ oder wie der grad steht. Und dann bricht wer ein und klaut den :D Safe kaufen? Bankschließfacht --> laufende Kosten? Ein Land kann dir keiner klauen :phat: Ich finde das alles scheiße -.-
>Der Sinn einer Behörde besteht in ihrer Existenz<

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Mittwoch, 17. Februar 2016, 18:18

Die Zinsezins-Geschichte ist ja soweit jedem bekannt, der sich schon mal ganz grob im Dunstkreis der BWL/VWL bewegt hat - Davon abgesehen fehlen mir aber irgendwie handfeste Quellen und Belege dafür, dass das System eines Tages "crashen" wird (außer eben die Annahme, dass das System eines Tages so stark aus dem Gleichgewicht gerät, dass es nicht mehr funktioniert).
Du beantwortest es doch selber :)


Zitat

Im Übrigen hat mMn. jedes System (und auch jedes Wirtschaftssystem) ein Ablaufdatum und seine Schwächen, stellt sich das alte System als zunehmend unpassend heraus, wird ein neues System adaptiert, das war auch in der Vergangenheit stets so.
Unser System hat ein Ablaufdatum, 2007/2008 war nur ein "Zucken" im Gegensatz zu dem, was kommt.

Zitat

Zudem hätte ich gerne eine Quelle bzw. einen Beleg für die Behauptung über den Zweck der Bargeldbegrenzung (abseits davon, dass es deine Theorie ist.)
Quelle? Gibt es nicht. Wenn es eine Quelle geben würde, würden die Menschen auf der Straße stehen :huh: Aber wie kann man denn so naiv sein... du siehst es doch Tag für Tag in der Politik.
Ein Gesetz wird eingeführt, gerade so, dass die breite Masse sagt "Ja ist zwar blöd, aber macht mir nichts aus, es hilft ja gegen Terrorismus". Danach vergessen sie es, es ist zur "Normalität" geworden. Zack, das Gesetz wird verfeinert und weiter die Grundrechte beschnitten. Wieder nur ein "kleiner" Schnitt, dass die breite Masse nicht nachdenkt.

Bestes Beispiel VDS. Erst seit kurzem eingeführt, jetzt soll es weiter verschärft werden: http://www.netzpiloten.de/vorratsdatenspeicherung-webserver/
Und das ist nur 1 Beispiel von vielen. Wer der Bargeld Obergrenze nicht kritisch gegenüber steht, soll bitte nicht weinen und sagen "das konnte doch keiner ahnen".


Zitat

Die USA würde eher alle Banken verstaatlichen und im Nirvana verschwinden lassen und alle Schulden streichen als einen Absturz zuzulassen, davon würde ich jeder Zeit ausgehen.
Guter Witz... von welchem Geld denn? Alle "richtigen" amerikanische Banken sind weltweit vernetzt. Goldman Sachs ist in fast allen Top 20 DAX Konzernen mit drin, viele deutsche Konzerne sind mit über 50% im Eigentum amerikanischer Banken/Firmen.
Genau diese Banken sind an der Börse. Und du stellst dir vor, dass die verstaatlicht werden? Bevor das geschieht, friert die Hölle ein.

Zitat

Mit anderen Worten: Wenn die Bundesregierung morgen die Gesetze ändert und sagt, dass es nicht mehr 24 Stunden am Tag gibt sondern 91 Liter pro Kilometer und wir nicht mehr in Geld sondern in Plüschhasen rechnen, dann ist das eben so.
Genau deswegen dieser Thread. Wir sind der Willkür der deutsch/amerikanischen Puppenspieler im Bundestag vollkommen ausgeliefert. Das Bargeld ist nur ein Schein mit einer Zahl drauf. Der hat keinen Wert. Der Wert einer Währung ist kompliziert, aber sie hängt maßgeblich von der "Menge" der Währung ab und wie du in meiner Grafik siehst: Es sieht nicht wirklich gut aus. Wenn du doch so gut recherchieren kannst, kennst du bestimmt weltweit die schlimmsten geschichtlichen Hyperinflationen.

Deswegen ja: Edelmetalle gegen den Absturz? ;)


@:Alucard

Zitat

Falls gewünscht führ ich gerne einige Sachen an, die er so geschildert hat.
Gerne! :thumbsup: :thumbup:


Zitat

Chinas Wachstum. Das ist weg. China braucht weniger Öl, weniger Rohstoffe, weniger seltene Erden. Die Folge? Die Kurse und Preise fallen. Aber Gold ist dieses Jahr gestiegen? Frag mich der Geier warum
Unsicherheit des Marktes. Zweifel am Finanzsystem. Einbruch der Bankaktien weltweit. Noch mehr Gründe? :D

Zitat

Ich denke sein eigenes Geld am sichersten anzulegen ist momentan Land und Haus. Egal wann, egal wie. Menschen müssen wohnen. Menschen müssen auch essen. Wieso nicht einen Acker kaufen und verpachten? Ich denke also Besitz, welcher stets einen Wert haben wird weil er immer benötigt wird, ist der Beständigste.
Hast nur teilweise Recht. Langfristig aufjedenfall. Jetzt Immobilien kaufen? No way. Das ist die erste Blase die platzt. Wenn du dir jetzt ein Haus für 400.000€ kaufst (und das ist beileibe keine Villa, sondern ein verdammt nochmal normales Haus was noch bisschen renoviert werden kann) und es in 5 Jahren nur noch 200.000€ Wert ist, weil die Blase geplatzt ist. Was machst du dann mit deinem Kredit von 350.000€ (50.000€ Eigenkapital)? Effektive Schulden hast du ja deutlich mehr als die 350.000€, auch bei den "niedrigen" Zinsen.
Ich will Immobilien nicht schlecht reden, super Sache. Ich würde mir aber derzeit nichts holen.
Ey, es is' wie im Buchladen
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